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DIACORDON ELISA


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Das Enzym GPBB gelangt in die Blutbahn, wenn eine myokardiale Ischämie, also eine Sauerstoffunterversorgung des Herzen, auftritt. Eine solche Ischämie führt langfristig zur Nekrose (Zelltod) der betroffenen Zellen und/oder letztendlich zum Infarkt. Der Nachweis von GPBB im Blut gibt daher Auskunft über den Verlauf des koronaren Syndroms (einschließlich instabiler Angina Pectoris) und klassischer Herzanfälle. Somit trägt er entscheidend zur Diagnose bei Herzinfarktpatienten bei.

Bereits vorhandene Herzmarker, wie z.B. Myoglobin und Troponin T, die im Falle eines Myokardinfarktes zur Diagnose beitragen und routinemäßig getestet werden, haben entscheidende Nachteile: Myoglobin ist nicht herzspezifisch, es kann auch nach Schäden an der Skelettmuskulatur oder bei akutem Nierenversagen gemessen werden und ist somit nicht eindeutig. Troponin hingegen ist herzspezifisch, kann jedoch erst drei bis sechs Stunden nach den ersten Symptomen im Blut nachgewiesen werden. Da es sich bei Troponin um einen Nekrosemarker handelt, sind zu diesem Zeitpunkt bereits irreparable Schäden am Herzen entstanden.

GPBB ist sowohl herzspezifisch als auch frühzeitig nachweisbar, nämlich bereits innerhalb der ersten Stunde. Gerade im Falle des Akuten Koronarsyndroms ist dies ein entscheidender Vorteil, da eine schnelle und genaue Diagnose Leben retten kann.