Forschung und Entwicklung


Herzinfarktdiagnostikum DIACORDON®

Die Produktentwicklung ist die wichtigste Säule eines erfolgreichen Biotechnologie-Unternehmens. Denn das beste Geschäftsmodell kann keinen Erfolg bringen, wenn bestehende Produkte nicht kontinuierlich verbessert und keine neuen Produkte entworfen werden. Deshalb erforscht und entwickelt Diagenics mit verschiedenen Partnern innovative Diagnostika.
Die häufigste Todesursache weltweit ist nach wie vor der Herzinfarkt. Nicht nur das, aufgrund von zunehmend schlechterer Ernährung und Bewegungsmangel nimmt das Herzinfarktrisiko alarmierend zu. Doch wie entsteht ein solcher Herzinfarkt?
2Ausgangspunkt ist immer eine Durchblutungsstörung (Ischämie) des Herzens, ausgelöst durch einen Gefäßverschluss (z.B. durch ein Blutgerinnsel oder Verfettung der koronaren Gefäße). Durch den daraus resultierenden Sauerstoffmangel im Herzen sterben Teile der Herzmuskelzellen ab. Je nach Größe des betroffenen Areals kann dies unmittelbar oder auch zeitversetzt zu erheblichen, irreparablen Schäden führen, im schlimmsten Fall zum Tode. Auch nach der akuten Phase ist das Ausmaß des langfristig geschädigten Bereiches ausschlaggebend für das gesundheitliche Befinden des Patienten. Dennoch ist es gar nicht so einfach, eine gesicherte Diagnose „Herzinfarkt“ zu stellen, selbst wenn die typischen Beschwerden (Brustschmerzen, Blässe, Kaltschweißigkeit, Pulsrasen) vorliegen. Alle diese Symptome werden zunächst unter dem Begriff „Akutes Koronarsyndrom“ zusammengefasst und behandelt. Bei Notarzteinsätzen sind dies immerhin 25% der Fälle. 3Dabei versteht es sich von selbst, dass eine frühzeitige Diagnose und schnellstmögliche Behandlung von größter Wichtigkeit sind, denn die Behandlung eines Herzinfarkts ist ein Wettlauf mit der Zeit. Etwas zwei Drittel der Sterbefälle durch Infarkte fallen in die sogenannte Prähospitalphase, ereignen sich also noch vor der Ankunft im Krankenhaus, 50% sogar in der ersten Stunde nach Symptombeginn. Diese Zahlen zeigen, dass es also von immenser Wichtigkeit ist, das verschlossene Gefäß schnellstmöglich wieder zu öffnen. Die besten Aussichten auf Erfolg bestehen dabei in den ersten drei Stunden nach Auftreten der Symptome.
1 Hier kommt der wahrscheinlich größte Vorteil von DIACORDON® ins Spiel: DIACORDON® kann einen Herzinfarkt schon in den ersten drei Stunden diagnostizieren, während andere „Schnelltests“ erst bis zu 6 Stunden und später nach Auftreten des Infarkts funktionieren.
Es gibt allerdings auch Patienten, deren Symptome nicht zum typischen Erscheinungsbild eines Herzinfarktes passen und deren Diagnose sich daher noch schwieriger gestaltet. In diesem Fall ist es wichtig, dass der Nachweistest eine hohe Genauigkeit (Spezifität) bezüglich der Frage aufweist, ob tatsächlich ein Infarkt vorliegt oder nicht.
Hier zeigt sich - neben seiner Eigenschaft als Schnelltest - eine zweite große Stärke von DIACORDON®: Der Test weist eine sehr hohe Spezifität und damit eine große Zuverlässigkeit bei der Herzinfarktdiagnose auf. Diese Kombination – hohe Spezifität plus sehr frühes Testergebnis – macht DIACORDON® zu einem einzigartigen Test zur Herzinfarktdiagnose.


In unserem Video wird die Wirkungsweise der DIACORDON®-Produkte gezeigt und verständlich erklärt. So kann der Ursprung und der Nachweis von GPBB besser nachvollzogen werden. Zum Anschauen klicken Sie bitte hier.